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Herzlich willkommen 20. Januar 2013

Newsletter 10: 2013 - Ein Gruss aus der Anderswelt

Liebe Leserinnen und Leser meines Newsletters

Es freut mich, dass ihr alle wohlbehalten im neuen Jahr angekommen seid! Ich hoffe, es sieht euch: fröhlich, zuversichtlich, nachdenklich, spontan, gewissenhaft, mal Fünfe grad sein lassen, intuitiv, offen für Neues!

In den letzten Jahren mussten wir uns von vielen Freunden verabschieden - einige von ihnen haben ihre letzte Reise allzu früh angetreten… Wo sie jetzt sind, wie es ihnen geht, können wir nicht wissen. Vielleicht können wir es ahnen?

Ich möchte euch zwei kleine Erlebnisse schildern, die sich ereigneten beim Heimgang zweier guter Freunde. Als Gäbi starb im Sommer 2010, waren wir erschüttert. Zu jung war er noch, um zu gehen. An der Trauerfeier war die Kirche voll, und ein paar Freunde hielten Abschiedsreden. Auch mir kam diese Ehre zu, und in einer der Anfangszeilen schilderte ich ihn, wie er als Junger jeweils die Goliathgasse hinab gehüpft kam zu unserem Jugendtreff: leicht, fast wie ein Schmetterling. - Am Abend dann, nach der schönen und ausgiebigen Abschiedsfeier, waren Mona und ich am Abwaschen in der Küche. Plötzlich sagt sie: Du, was ist das da in der Orangenpresse? - Das Ding war olive und rosa, ein sehr grosser Schmetterling! (es war ein Mittlerer Weinschwärmer) - Ich hielt den Finger hin, und er krabbelte darauf. Da begann er wie wild mit den Flügeln zu vibrieren. Eine lange Zeit blieb er auf meinem Finger, flirrte von Zeit zu Zeit mit den Flügeln, war dann wieder ruhig. Wir waren ganz berührt von diesem zarten Geschöpf auf meiner Hand. Nach einer Weile gingen wir hinaus in den nächtlichen Garten, der Falter flirrte noch eine Weile, dann flog er auf in den Nachthimmel.

Wir hatten beiden denselben Gedanken: ein Gruss von Gäbi, ein Gruss vom Universum. Es hätte keinen besseren Boten wählen können, hatte ich meinen Freund doch mit einem Schmetterling verglichen! Auch ist der Schmetterling ja DAS Symbol für Transformation, Wandlung und Neubeginn. Also für das Leben überhaupt.

Einer meiner ältesten Freunde, Hazi starb, auch zu früh, im Januar 2010. Wir kannten uns seit Jugendtagen, durchlebten miteinander vieles der wilden 60er Jahre. Auch wenn wir später getrennte Wege gingen, kreuzten sie sich doch immer wieder. Als alter Linker und Atheist glaubte er nicht an ein Jenseits, ein Leben nach dem Tod. An einem Sommerabend in Südfrankreich, bei zwei oder drei Gläsern Wein, rang ich ihm ein Versprechen ab. Ich sagte: OK, du glaubst nicht daran. Aber angenommen, es würde doch eines geben - würdest du dich dann bei mir melden, um mir dies zu bestätigen? Ja, gut, einverstanden, versprach er mir (gerade als ich diese Zeilen schreibe, läuft "Seasons in the Sun", ein Lied über das Sterben, das sich auf einer der vielen CD's befindet, die er in seinen letzten Lebensmonaten aufgenommen hat - sein musikalisches Vermächtnis sozusagen). Hazi hat sich bald nach seinem Tod gemeldet bei mir. Meist erschien er mir in Träumen. Einen Traum möchte ich euch kurz erzählen (ich hatte ihn in der Nacht vom 23. Mai 2011):

Ich bin an einem Seminar. Als wir aus dem Saal kommen, läuft im Radio "Good Golly Miss Molly" von den Swinging Blue Jeans, ein Beat-Scherben von Anfang der 60er Jahre. Da läutet mein Handy. Hazi ist dran. Ich weiss (auch im Traum), dass er gestorben ist, und nun ruft er an. Ich sage ihm: Du, im Radio läuft grad "Good Golly Miss Molly"! Er lacht. Ich frage ihn: Woher rufst du denn an? Er geht nicht darauf ein, spricht aber lange mit mir, über Verschiedenes, auch über Musik.

Ich frage ihn wieder: Von wo rufst du denn an? Er spricht einfach weiter. Unvermittelt sagt er dann:

"Hier kann man einfach das Telefon abnehmen; dann hast du schon die Verbindung zu der Person, mit der du sprechen möchtest."

Darauf sagt er: "Ich ruf dann wieder an" und hängt auf.

Beweise gibt es nicht auf diesem Gebiet. Nur Hinweise. Solche aber gibt es zuhauf. Umso mehr, je mehr man darauf achtet!

Lange habe ich überlegt, was für Bilder ich diesen Zeilen beilegen könnte… Ich habe mich für zwei Skizzen entschieden, die ich vor ein paar Jahren angefertigt habe. Ihr findet darauf zwei Wesen, die auch in Anderswelten leben. Wo sie heute sind, weiss ich nicht. Gesehen habe ich sie Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre, zusammen mit Marlen, meiner damaligen Gefährtin.

Bild 1: Gnom



Der kleine Wicht, ganz grün angezogen, rannte mit unglaublicher Geschwindigkeit die Dachtraufe hoch. (Sichtung Ende 1969)

Bild 2: die kleine Nonne



Die kleine Nonne, nicht grösser als etwa 60 cm und ganz in weiss, lief auf dem Sitterstrandweg direkt zwischen uns hindurch. Ich wusste: die Nonne glaubt, dass wir sie nicht sehen. (Sichtung Sommer 1971)


Ein Freund hat mich gefragt, ob ich in meinem nächsten Newsletter die Grosse Invokation von Alice Bailey bringen könne? Das will ich gerne tun, begleitet sie uns doch schon seit vielen Jahren.

Die grosse Invokation

Aus dem Quell des Lichts im Denken Gottes
strömt Licht herab ins Menschendenken.
Es gibt Licht auf Erden!

Aus dem Quell der Liebe im Herzen Gottes
strömt Liebe aus in alle Menschenherzen.
Christus ist wieder gekommen auf Erden!

Aus dem Zentrum, wo der Wille Gottes thront,
lenkt plan-beseelte Kraft die kleinen Menschenwillen
zu dem Endziel, dem die Meister wissend dienen.

Durch das Zentrum, das wir Menschheit nennen,
entfaltet sich der Plan der Liebe und des Lichtes
und transformiert das Übel.

Licht und Liebe und Kraft
lenken den Plan auf Erden!


(leicht angepasst an die jetzige Zeit von Mona Mettler; Dezember 2012)


Liebe Freunde, damit verabschiede ich mich für ein Weilchen. Da ich an einem neuen Buchprojekt arbeite, werde ich mich nicht so häufig per Newsletter melden.

Danke, und macht's gut!

Herzliche Grüsse

Chris (Christian)

 

Christian M. Schmid


"Diese Website soll so etwas wie ein Leuchtturm sein: wie der Leuchtturm will sie Licht ins Dunkel schicken. Denn zur Zeit scheint das Dunkle auf unserer Erde überhand zu nehmen."



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